JA, dieser blog geht immer mehr in richtung innenwelt und entfernt sich dementsprechend immer weiter von huntington, WV. dies ist eine konsequenz der tatsache, dass a) photo-uploads sich im blog sehr zeitaufwändig gestalten und b) alle photos eh bei facebook zu finden sind.
für alle diejenigen, die jetzt verärgert den kopf schütteln: tröstet euch, ich mache einen photoabend. nur für euch. mit kuchen.
die nachfolgenden zeilen haben ihren ursprung dann aber doch hier in huntington, konkreter: in meinen nachbarzimmern.
paare, täglich, studentenpaare, die streiten, kämpfen, in einer beziehung, abgekämpft. handgreiflich blaue flecken schreie tränen.
kann es nicht verstehen, nicht nachvollziehen.
dem menschen, den man so liebt, schaden? liebe? ist liebe nicht eher verwandt mit freundschaft? sollte liebe nicht langsam aus freundschaft, aus respekt, aus achtung und toleranz heranwachsen und am ende etwas erwachsenes, verständnisvolles darstellen? diskutieren, verstehen, lernen. unterschiedliche meinungen entdecken und akzeptieren. tolerieren anstatt zu negieren und verdammen.
sollte man nicht seiner liebe vertrauen? was bedeutet es für eine beziehung, wenn man nicht einmal verdachtlos mit freunden ausgehen kann? ist das liebe, ist das vertrauen? ist es ein vertrag mit seinem schlimmsten feind?
vertrauen, wie es gute freunde tun, anstatt zu verkrampfen. freiheit lassen und freiheit genießen.
wie kann man einen menschen lieben, wenn tagtäglich schwarze kampfeswolken die zukunft verdunkeln?
wieso seinen partner als eigentum betrachten und nicht als besten freund? beste freunde haben eine eigene meinung, einen eigenen kopf und einen eigenen tagesablauf. man freut sich über vorhandene kontaktpunkte, anstatt sich über fehlende zu ärgern. man weiß, dass der andere für einen da ist, auch wenn er gerade nicht da ist. man vertaut, anstatt zu misstrauen. man stiftet frieden, nicht streit.
Sonntag, 25. April 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen